47 Menschenhändler in Gibraltar und Spanien festgenommen

Während des Abbaus eines internationalen Netzwerks für Menschenhandel, das in Nordafrika, Gibraltar, Spanien und anderen europäischen Ländern aktiv war, wurden siebenundvierzig Personen festgenommen, teilte die spanische Polizei am Sonntag mit.

Nach einem Jahr der Untersuchung wurden mehrere hundert Agenten für diese Operation mobilisiert, die von Europol (Europäische Agentur für polizeiliche Zusammenarbeit) koordiniert wurden.

Das Netzwerk soll rund 130 Migranten falsche Ausweispapiere zur Verfügung gestellt haben, die zunächst nach Spanien und dann in andere EU-Länder reisen konnten. Die Migranten mussten zwischen 7.000 und 8.000 Euro für die Reise und Hunderte von Euro mehr für die Unterbringung bezahlen oder wenn das Ziel weiter entfernt war.

Während des Polizeieinsatzes wurden neunzehntausend Euro in bar, Dutzende Mobiltelefone und fünf Fahrzeuge beschlagnahmt. Die in Marokko ansässige kriminelle Vereinigung soll laut internationalen Medien, darunter France24, insgesamt mehr als eine Million Euro verdient haben.

Arifnews, 13/01/2020

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.