Abdelkrim El khattabi – und er lebt im kollektiven Gedächtnis des Rif-Volks weiter

Jedes Jahr am 6. Februar gedenken Menschen ihrem Nationalhelden im Rif und in der Diaspora dem Todestag des Präsidenten der Rif Republik, Muhammad bin Abdul Karim Al-Khattabi.

Am 6. Februar 1963, verließ uns der Körper des Führers des kolonialen Widerstands, Präsident der ersten Demokratischen Republik Afrikas und Erbauer einer modernen Gesellschaft inmitten des Kolonialismus, Muhammad bin Abdul Karim al-Khattabi, in Kairo. Seine Ideen leben jedoch heute immer noch im Kollektiven Gedächtnis des Rif-Volks auf der ganzen Welt.

Eine internationale und Progress Persönlichkeit, der seiner Zeit weit voraus war:

Seine Zeit in Melilla von 1915 bis 1919: Die Zeit der Reibung mit der westlichen Zivilisation, ihre wissenschaftliche und industrielle Überlegenheit und der Wunsch, mit dem Westen auf Augenhöhe für die Modernisierung des Rifs und seine Modernisierung zusammenzuarbeiten;

Die Periode des Widerstands von 1920 bis 1926: die Zeit der Befreiung vom Kolonialismus, die Errichtung einer politischen Einheit mit modernen Institutionen, der Versuch, das Stammes-System zu modernisieren und an seiner Stelle eine moderne Gesellschaft zu etablieren vereint in der selbstbestimmten und unabhängigen Rif Republik.

Exil auf der Insel La Reunion von 1926 bis 1947: Die Kapitulation der Rif Republik durch den Genozid am Rif Volk durch den Einsatz von Senfgas von der imperialistischen Allianz aus Spanien, Frankreich und Marokkanischem Sultan. Anschließende Verbannung von Abdelkrim ins Exil.

Die Zeit des Exils in Kairo von 1947 bis 1962: Die Zeit der gemeinsamen Arbeit mit den nationale Führern zur Befreiung Nordafrikas.

Das marokkanische Regime fürchtet heute immer noch dieses historische Symbol der Freiheit und Selbstbestimmung, dass heute noch im Geiste des Rif-Volks lebt.

Die immer wieder aufblühenden Rif-Volksbewegungen erwecken den Geist von Abdel Karim nicht nur im Rif, sondern auch in der Diaspora wieder.

Seine Sprüche wurden von Jugendlichen und Kindern während der Märsche und Kundgebungen skandiert, seine Symbole und Bilder werden heute immer noch im Rif und in der Diaspora mit stolz getragen.

Dies zeigt, dass seine politischer und intellektueller Einfluss nicht nur als Erinnerung und Erbe der Vergangenheit betrachtet werden kann, seine Ideen sind aktueller denn je und eine unersetzliche Notwendigkeit auf dem Weg zu Freiheit, Würde und sozialer Gerechtigkeit.

Quelle:

https://www.hoceimacity.com/2020/02/06/%d8%a8%d8%b9%d8%af-57-%d8%b3%d9%86%d8%a9-%d8%b9%d9%84%d9%89-%d8%b1%d8%ad%d9%8a%d9%84%d9%87-%d9%85%d9%88%d9%84%d8%a7%d9%8a-%d9%85%d9%88%d8%ad%d9%86%d8%af-%d9%85%d8%a7%d8%b2%d8%a7%d9%84-%d8%ad%d9%8a/

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