Al Hoceima’s Einwohner fordern Stopp des Zustroms aus anderen Städten.

Eine Gruppe junger Menschen kommt in einem Lieferwagen in Al Hoceima an

Seit Beginn des Sommers wird Al Hoceima von unterprivilegierten Jugendlichen aus dem Landesinneren überschwemmt. Diese Gruppe sorgt in der kleinen Küstenstadt für eine Menge Ärger. Die Einwohner beklagen sich über die Zunahme des Mülls an den Stränden und auf den Plätzen, wo diese Jugendlichen illegal ihre Zelte aufschlagen. Auch die Zahl der Landstreicher, Diebe und Falschparker hat zugenommen.

In Cala Iris haben sie sogar einen Teil des Strandes in Beschlag genommen, wo sie illegal Stühle und Sonnenschirme vermieten; die Strandbesucher müssen zahlen, sonst dürfen sie sich nicht an diesem Teil des Strandes aufhalten.

Was die Einwohner am meisten ärgert, ist, dass die marokkanischen Behörden und der Repressionsapparat diese Unruhestifter schützen und ermutigen.

Neben der Belästigung ist auch die gesundheitliche Situation in der Rif Provinz alarmierend. Die Zahl der Corona-Patienten steigt dramatisch an, und die Abteilung, die für die Behandlung dieser Patienten vorgesehen ist, ist schon lange überfüllt. Die Patienten sind zu Hause auf sich allein gestellt, und die Situation wird dadurch noch verschlimmert, dass Vitamine und andere zur Bekämpfung des Virus benötigte Mittel in den Apotheken kaum erhältlich sind.

Die Lage ist so ernst, dass ein örtlicher Abgeordneter die Einrichtung eines Feldlazaretts forderte, um die große Zahl der Patienten zu behandeln. Doch dazu wird es vorerst nicht kommen, denn die marokkanischen Städte Marrakesch und Casablanca haben für das Regime Priorität.

Die Einwohner der Provinz haben einen Hashtag eingerichtet, um den unkontrollierten Zustrom dieser jungen Menschen zu stoppen. Sie gelten als die Hauptverbreiter des Virus, da sie unkontrolliert in das Gebiet eindringen.

Arifnews

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