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Rif Republik

22 Menschen starben bei ihrer Flucht nach Spanien und wurden ins Meer geworfen, so die Überlebenden.

Moroccan migrants disembark from a dinghy at “Del Canuelo” beach after they crossed the Strait of Gibraltar sailing from the coast of Morocco, in Tarifa, sourthern Spain, July 27, 2018. REUTERS/Jon Nazca TPX IMAGES OF THE DAY

Migranten, die mit der Fähre Vronskiy transportiert werden, erreichen den Hafen von Motril (Grenada). Auf Video sterben mehr als 20 Migranten in einem Treibboot im Alboranmeer. FERMÍN RODRÍGUEZ | ATLAS

Zweiundzwanzig Menschen, die auf einem Boot nach Spanien reisten, starben auf dem Weg und wurden nach Angaben der Überlebenden ins Meer geworfen, die im Alboranischen Meer von einer Fähre gerettet wurden, die die Strecke zwischen Melilla und Motril zurücklegte. Ein Maritimer Rettungshubschrauber brachte drei Männer mit Symptomen der Unterkühlung und zwei Frauen und ein Mädchen nach Almería, um von den Gesundheitsdiensten betreut zu werden.

Als das Boot abgefangen wurde, reisten 27 Migranten auf ihm, aber Salvamento Marítimo hatte am Dienstag eine Warnung von einer NGO erhalten, dass ein Patera mit 49 Personen auf offenem Meer trieb. Die Überlebenden erzählten der Guardia Civil, dass vom Boot, das von Al Hoceima in Marokko aus gestartet war, die Leichen der Migranten, die während der Reise starben, wurden über Board geworfen. Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden heute Nachmittag keine Leichen in der Nähe der Rettung gesehen. Spanien rettet ein Drittel der Migranten auf marokkanischen Gewässern.

Die Fähre Vronskiy fand das Patera diesen Mittwoch um 13.40 Uhr, 11 Seemeilen nördlich von Cape Tres Forcas, in einem Bereich marokkanischer Verantwortung. Die Suche begann am Dienstagnachmittag mit einem Frontex-Flugzeug und einem Luftwaffenflugzeug. Die Aktivistin Helena Maleno, die oft von Migranten, die sich ins Mittelmeer begeben, um Hilfe gebeten wird, hat angeprangert, dass diese Todesfälle das Ergebnis der Migrationspolitik der sozialistischen Regierung sind. “Es gab nicht genug Zusammenarbeit zwischen Spanien und Marokko, um dies zu verhindern”, sagt Maleno. “Wären die Menschen in Not Europäer, wären sie nicht gestorben. Die vom Aktivisten erwähnte Zusammenarbeit ist die seit Anfang dieses Jahres festgelegte Richtlinie zwischen Spanien und Marokko. Seitdem helfen die Rettungsteams der Maritime Rescue Migranten im Such- und Rettungsgebiet Marokkos nicht mehr und delegieren die Hilfsmaßnahmen in den Gewässern ihrer Kompetenz an das Nachbarland. Die Zusammenarbeit und Koordination zwischen den beiden Nationen ist von entscheidender Bedeutung, um gefährdete Schiffe rechtzeitig zu lokalisieren, aber trotz der offensichtlichen Veranlagung der marokkanischen Behörden sind die Ressourcen der Royal Navy und der Gendarmerie begrenzt und für die Rettung unzureichend.

Bis zum vergangenen Jahr übernahm Spanien die Hilfe von Migranten in Not, auch wenn sie sich in der marokkanischen Such- und Rettungszone befanden. Die Beteiligung des Nachbarlandes war begrenzt und die Kommunikation war nicht fließend: Marokko reagierte oft nicht einmal auf Anrufe von spanischen Kontrolltürmen. Angesichts der prekären Situation von Migranten, die um Hilfe baten, kam Salvamento Marítimo ihnen in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht zu Hilfe, unabhängig von ihrem Standort. Im Jahr 2018 wurde ein Drittel der von Salvamento geretteten fast 50.000 Menschen in marokkanischen Gewässern gefunden.

Eine Fähre nach Motril rettet 27 Menschen, und sechs werden per Hubschrauber nach Almeria gebracht.

EL Pais

Straßburg: Rif-Aktivist wurde von Freunden des marokkanischen Regimes körperlich und verbal angegriffen! (Video)

Der Rif-Aktivist Muhamad Awariach

Der Rif-Aktivist Muhamad Awariach, der für das Selbstbestimmungsrecht, Menschen- und Freiheitsrechte im Rif kämpft, wurde am 14. Juni bei einem Treffen mit dem marokkanischen Kommunikationsministers in Straßburg verbal und körperlich angegriffen. Auch hatte man ihm untersagt seine Meinung frei zu äußern, er wurde dann unter Drohungen gewaltsam aus dem Raum getrieben und anschließend kam es sogar zur körperlicher Gewalt gegen Muhamad.

Das öffentliche Treffen hatten regimefreundliche Persönlichkeiten, die der Strassburger Moschee Nahe stehen, organisiert. Der eingeladene Kommunikationsminister Mustafa El Khalfi kam, um über die erfolgreichen Ergebnisse und Entwicklungen des Marokkanischen Regimes zu sprechen.

Laut Awariach wurde das Treffen genutzt, um das Regime zu promoten und die Diaspora zur Urlaubszeit wieder an sich zu binden. 

Nach ausführlicher Propaganda durch den Kommunikationsminister, der in der Diaspora auch „Propagandaminister“ genannt wird, stand der Rifi auf und fragte den marokkanischen Minister, warum das Regime die Diaspora bis nach Europa verfolgt und dass, obwohl die Rifis aufgrund der Massenmorde 1958/59, der Unterdrückung und der Hungersnöte – durch das Regime verursacht – aus ihrer Heimat geflohen sind. 

Alleine schon als Awariach zu Beginn seiner Fragestellung das Wort, Rif, in den Mund nahm, gab es einen großen Tumult unter den Teilnehmern und den Organisatoren. Die Organisatoren wollten ihm untersagen, als Rifi und über das Rif zu sprechen. Mustafa El Khalfi wies, nach Marokkanischer Geheimdienstmanier, gleich seine Lakaien an, Aufnahmen von Awariach zu machen.

Das Rif ist und bleibt ein sensibles Thema für das marokkanische Regime. Es befürchtet, dass die Wahrheit der Rif-Geschichte ans Tageslicht kommt. Das marokkanische Sultanat hat während der Rifkriege sich auf der Seite der Spanier und der Franzosen gestellt und sowohl beim Genozid als auch bei der Besatzung des Rifs geholfen. Auch in den Jahren 58/59 hat das Regime durch den Einsatz von Napalmbomben und andere Gräueltaten einen weiteren Genozid an das Rifvolk verübt. Seither ist das Rif eine Militärzone und es ist bis jetzt in jedem Jahrzehnt zur Volksaufständen gegen die Repressionen, den Rassismus und die systematische Benachteiligung gekommen, die immer auf brutalste Weise durch das marokkanische Regime unterdrückt wurden und immer noch werden.

Als Awariach dann von „Besatzung im Rif“ sprach, waren die tollwütigen Regime-Befürworter nicht mehr zu halten und es kam zu Handgreiflichkeiten gegen ihn.

Und wieder einmal bedarf es nur ein paar Worte, um die hässliche und diktatorische Fratze des Regimes zu entlarven, auch wenn es immer darauf bedacht ist den Europäern ein anderes Image zu präsentieren. 


Muhamad Awariach erstattete anschließend bei der französischen Polizei Anzeige wegen Körperverletzung und legte auch Beschwerde gegen das Verbot zur Teilnahme an einer öffentlichen Versammlung ein.


Die Polizei empfahl dem Rifi sich mit dem  französischen Geheimdiensten in Verbindung zu setzen, um zu überprüfen, ob die marokkanischen Geheimdienste an dieser Veranstaltung beteiligt waren.

https://youtu.be/Vx7mPaWn1OE

„Falsche“ Kommandoflagge der Rif-Republik wurde für 40.000 Euro versteigert

An diesem Samstag, dem 1. Juni 2019, wurde in Caen, eine Seidenflagge für 40.000 Euro versteigert.

Sie wurde als die Kommandoflagge von Abdelkrim El khattabi, dem Held des Widerstandes gegen den Kolonialismus und dem Gründer der Rif-Republik, beworben. Der Wimpel soll angeblich von Abdelkrim an die Französisch Armee während seiner Kapitulation im Jahr 1926 übergeben worden sein.

Der initiale Preis war auf 1200 Euro gesetzt und ging nach einem heftigen Gebotsduell an einem Käufer für 40.000 Euro nach Tanger.

Leider scheint das Objekt nicht Abdelkrim zu gehören und es werden Stimmen laut, die hervorheben, dass diese Flagge keinen 6-Zack-Stern zeigt, sondern nur einen 5-Zack-Stern. Auch soll eine schwerwiegende Fehlinterpretationen der vier Worte auf dem Wimpel vorliegen, denn diese bedeuten“ Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit“, und das ist ein Motto der Revolution der Jungtürken im Jahr 1908 gewesen.

Es gibt einen weiteren schweren Fehler in der Beschreibung, in dem der Begriff „Chichaouen Ouatan“ auf die Fahne als ein wichtiges Zentrum der Rif Rebellion von Abd-el-Krim, als die Stadt Chefchaoue interpretiert wurde. Jedoch ist „Chichaouen Ouatan“ ein türkischer Begriff „yashasun watan“, was „Lang lebe das Vaterland“ bedeutet.

Der Käufer aus Tanger wird den Kauf für 40.000 € mit Sicherheit bereuen.

Quelle:

  1. actu.fr
  2. courrierdurif.com

Die Schlacht von Dhar Obaran 1. Juni 1921 – wir erinnern uns!

Zwei Soldaten der Rifrepublik bei dem RifKrieg gegen spanische Armee

Heute, vor 98 Jahren, fand die legendäre Schlacht um Dhar Obaran statt! Es war ein Sieg der Rifis über die Spanier, gefolgt von einer Reihe von weiteren Kämpfen wie z.B. Anwar / Anoual als berühmteste Schlacht von allen

Es war der 1. Juni 1921 (der 24. des muslimischen Monats Ramadan) und unter der Führung von Villar, machten sich um 1:00 Uhr morgens 1.500 spanische Soldaten mit 485 Maultieren, beladen mit Munition, Waffen und Lebensmitteln auf dem Weg, um Dhar Obaran zu besetzen.

Trotz der Tatsache, dass der Berg nur 6 km von Anoual entfernt ist, haben die Spanier über vier Stunden gebraucht, um den Gipfel von Obaran zu erreichen. Als sie ankamen, verwandelten die Spanier den Berggipfel in ein Lager mit Gräben, Barrikaden und Stacheldraht. Nachdem Einrichten des Lagers, kehrten die meisten Soldaten nach Anoual zurück. Es blieben 2 Kanonen und nur 278 Soldaten zurück um Obaran zu verteidigen, von denen 200 Söldner waren.

Der Morgen des 1. Juni 1921.

Als die Sonne aufging, überraschte die spanische Präsenz auf Obaran die Rif-Kämpfer in Qama. Die Rif-Krieger sandten bald Signale an die Freiheitskämpfer der umliegenden Stämmen, mit der Nachricht, dass der Feind den Fluss Ameqran überquert hatte und dass Abaran gefallen war.

Innerhalb kürzester Zeit wurden 500 Krieger mobilisiert, die Obaran von den Spaniern zurückerobern konnten. Die Kämpfer wurden in drei Gruppen eingeteilt; die erste Gruppe griff Obaran von Westen (von Ait Bouyacoub) an, die zweite Gruppe fiel von Norden ein und die dritte von Osten (vom Dorf Ifassia). Der Rif-Angriff begann um 15:00 Uhr Ortszeit und endete um 17:00 Uhr. Sie brauchten zwei Stunden, um Obaran zu befreien.

Nur 20 Spanier (andere Quellen berichten von 6) erreichten Anoual und 50 der 200 Söldner überlebten den Angriff.

Mehr als 150 Soldaten wurden getötet, darunter eine Anzahl von Offizieren. Die Rifis beschlagnahmten die beiden Kanonen sowie Maschinengewehre, Munition und Nahrung (Arif wurde damals von Hungersnöten geplagt). Beim Angriff starben vier Rif-Kämpfer.

Dieser Sieg inspirierte die Irifien zu zahlreicher Poesie, Dichtkunst und Gesänge rund um die Helden von Dhar Obaran!

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