Das Leiden der politischen Rif-Gefangenen in Marokko

Der Rifi Künstler und politischen Gefangene in Marokko
Karim Amghar befindet sich seit sieben Tagen im Hungerstreik und El Mourtada Iamrachen klagt an, vom Direktor des Gefängnisses „Zaki“ in Salé geschlagen worden zu sein.

Der Rif-Gefangene El Mouratada Iamrachen lehnte die Erklärung der Generaldelegation für Strafvollzug und Reintegration (DGAPR) ab, nachdem der Gefangene vom Direktor des Gefängnisses „Zaki“ in Salé beleidigt und gefoltert wurde. Diese Erklärung dementiert Beleidigung und Folterung des politischen Rif Gefangene, ohne die Angriffe (Folterung und Beleidigung) des Direktors vom Gefängnis zu untersuchen.

In der gleichen Mitteilung, die der Verein der angehörigen der politischen Rif-Gefangenen veröffentlichte, rief der Rif-Gefangene die Menschenrechtsorganisationen auf, ihm in seiner Leidenszeit zu unterstützen, fügte Murtada in der Mitteilung hinzu,

„diejenigen, die die Schlüssel meiner Zelle besitzen, wurden extra ausgesucht, um mich zu quälen“

Zitat aus der Murtada’s Mitteilung

Zur gleichen Zeit befindet sich der Rif-Künstler Karim AMGHAR, der vom marokkanischen Regime zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, seit 10 Tagen (Sonntag den 1. Sep) im Hungerstreik, sagt die Anwältin Zahra Mourabit, die ihn am Donnerstag den 28. August im Gefängnis in Tanger besuchte.

Abdellati El Fahsi dagegen wurde in eine Isolationszelle gesteckt und man verbietet ihm Besuch der Familie.

Seit einem Monat hat das marokkanische Regime in verschiedenen marokkanischen Gefängnissen noch strengere Maßnahmen gegen die Rif-Geiseln ergriffen. Die Rifis sind unter anderem in verschiedene Zellen unterteilt, die sie mit Mördern und anderen Kriminellen teilen müssen. Sie werden diskriminiert und erleiden sogar körperliche Gewalt, wie bei Salah El Ahmadi und Elmortada Iamrachen.

Aus Protest dagegen führten einige politische Geiseln einen Hungerstreik durch. Einer davon ist der junge Rifains Abdelhak El Fahssi. Nachdem er in einen Hungerstreik getreten war, wurde er von Fes nach Meknes gebracht und in eine Isolationszelle gesteckt.

Abdelhaks Bruder reiste von Rif nach Meknes, um ihn zu besuchen. Als er jedoch im Gefängnis ankam, wurde ihm gesagt, dass er Abdelhak nicht besuchen dürfe. Die Familie befürchtet, dass ihr Geliebter gefoltert wurde und dass er noch immer Spuren dieser Gewalt trägt und deshalb verbietet das Regime Kontakt mit der Außenwelt.

El Fahssi war weniger als 20 Jahre alt, als er zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, um nicht im Falle des Mordes an Imad El Attabi als Zeuge auszusagen: Marokkanische Geheimdienste hörten seine Gespräche mit dem Anwalt ab und um die marokkanischen Mörder zu schützen, wurde El Fahsi aus seinem Haus entführt, schwer gefoltert und zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Auf diese Weise kann er nicht mehr aussagen, und das Regime sendet eine klare Botschaft an die anderen Zeugen, die gesehen haben, wie Imad El Attabi von den marokkanischen Repressionstruppen erschossen wurde.

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