Der Tod eines jungen ehemaligen politischen Gefangenen wirft Fragen auf.

Rif-Aktivist Kheirdinne Chanhoute

Der ehemalige politische Gefangene Kheirdinne Chanhoute ist heute gestorben.

Der jungen 25 Jährige Mann wurde im März 2017 wegen seiner Teilnahme an den Protesten der Rif-Volksbewegung trotz Krebserkrankung verhaftet und im Dezember 2017 dann freigelassen.

Kheirdinne litt auch an einer Autoimmunerkrankung. Als Kheirdinne inhaftiert wurde, schrieb er mehrmals an die Gefängnisleitung, dass er krank sei, aber letztere ignorierte ihn und die Krankheit verschlimmerte sich. Der Rifi starb in einem Krankenhaus in Rabat, weil das „Krankenhaus“ in Al Hoceima nicht über die Mittel verfügt, diese Krankheit zu behandeln.

Ein weiterer ehemaliger politischer Gefangener, Mohamed Annaimi, hatte wiederholt Alarm geschlagen, wegen der schrecklichen Situation der ehemaligen politischen Gefangenen. Heute kritisierte Annaimi diejenigen, die sich nur dann rühren, wenn jemand stirbt, aber nirgendwo zu sehen sind, wenn die Bedürftigen um Hilfe bitten.

Viele ehemalige politische Gefangene führen nach ihrer Entlassung ein schwieriges Leben. Einige haben ihren Arbeitsplatz verloren und können keinen neuen Job finden, andere sind durch die Folter und den Rassismus der marokkanischen Repressionskräfte traumatisiert worden.

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Der ehemalige politische Rifi Gefangene Kheirdinne Chanhoute

Und die ehemaligen politischen Gefangenen, die weiterhin Kritik üben, werden vom Regime mental terrorisiert. Ein Beispiel hierfür ist Jamal Mona, der zum zweiten Mal wegen des Tragens der Rif-Flagge verhaftet wurde.

http://arifnews.com/news/overlijden-jonge-ex-politieke-gevangene-roept-vragen-op/

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