Europäische Länder bieten Marokko Hilfe bei der Evakuierung seiner im Ausland gestrandeten und ausgesetzten Bürger an

Nachrichten Gestrandete Marokkaner in Ceuta/ Foto: El Faro de Ceuta

Laut der Zeitung „Al-Quds Al-Arabi“ haben einige europäische Länder angeboten, Marokko bei der Evakuierung seiner im Ausland gestrandeten Bürger zu helfen, indem sie sie auf Corona testen. Wie die Zeitung berichtet, wurde sie von europäischen diplomatischen Quellen darüber informiert, dass einige europäische Hauptstädte Rabat angeboten haben, medizinische Tests für gestrandete Marokkaner durchzuführen und somit diejenigen, die in Marokko nicht mit dem Coronavirus infiziert sind, zurückzuschicken, ebenso verpflichten sie sich, die Infizierten medizinisch zu versorgen.

Diese Hauptstädte haben eine Reihe von Patienten medizinisch versorgt, die von Marokko blockiert und ausgesetzt wurden, fügt dieselbe Quelle hinzu und sagt, dass der marokkanische Staat anscheinend eine Lösung für dieses Problem finden will, einerseits wegen der Verurteilung innerhalb des Landes hinsichtlich der Art und Weise, wie es seine gestrandeten Bürger behandelt, und der Möglichkeit, dass Marokko nicht über die logistischen Mittel verfügt, um seine Bürger aufzunehmen, wie andere Länder, und andererseits wegen der Spannungen mit einigen EU-Ländern wie den Niederlanden und Belgien.

Nach der offiziellen Zahl befinden sich 18.260 Marokkaner ohne die Möglichkeit einer Rückführung im Ausland. Die Türen sind selbst für diejenigen an den Grenzen, wie in Melilla oder Ceuta, verschlossen.

Die marokkanische Regierung traf am 13. März die Entscheidung, ihre Grenzen zu schließen und alle Verbindungen mit Spanien, Frankreich und Algerien sowie alle internationalen Flüge bis auf weiteres auszusetzen. Diese plötzliche Entscheidung betraf mehr als 18.000 Marokkaner – Touristen und Geschäftsleute, die zum Zeitpunkt der Grenzschließung ins Ausland reisten.

Wie kein anderes Land der Welt weigert sich Marokko, seinen im Ausland gestrandeten Bürgern die Rückkehr in ihre Heimat zu gestatten.

Quelle: courrierdurif

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.