Gedanken- und Meinungsfreiheit: Marokko in der Kategorie „extremes Risiko“

Verisk Maplecroft, ein globales Risiko- und Strategieberatungsunternehmen mit Sitz in Bath, Großbritannien, hat letzte Woche seinen „Human Rights Outlook“ für das Jahr 2019 veröffentlicht. Die Gelegenheit, in auf die schlechten Schüler im Bereich der Menschenrechte hinzuweisen. So zeigen beispielsweise Daten aus den Indizes für Privatsphäre, Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung, dass die Zahl der Länder, die in die Kategorie „extremes Risiko“ eingestuft sind, einschließlich Marokko, im Vergleich zu zwei Jahren zuvor steigend ist.

In dem Bericht wird festgestellt, dass das Königreich neben Venezuela, Katar, Papua-Neuguinea, Kirgisistan, Uganda und Mosambik eines der Länder ist, in denen das Risiko für die Meinungsfreiheit extrem hoch ist. Marokko ist auch im Verisk Maplecroft Modern Slavery Index enthalten. Als Transitland und Zugangspunkt zu Europa wird das Königreich wie seine östlichen Nachbarn Algerien und Bulgarien in diesem Index als „mittel- bis hochriskantes“ Land eingestuft.

Marokko liegt auf Platz 120, vor Algerien (127.) und Bulgarien (114.). Aber alle drei Länder gelten als sicher im Vergleich zu Libyen, das weltweit auf Platz 10 liegt und in die Kategorie „Extreme Risk“ eingestuft wird. In Bezug auf die Menschenrechte und die erneuerbaren Energien wird in dem Dokument anerkannt, dass das Königreich eines der Länder ist, in denen „Großprojekte (….) alle einer Prüfung unterzogen wurden“, wenn es um Fragen im Zusammenhang mit Landrechtsverletzungen beim Ausbau von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien geht. Schließlich werden Marokko und Algerien im Climate Change Vulnerability Index (CCVI) mit Zypern als „mittleres Risiko“ angesehen“

Yabiladi

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