Marokkaner, die in Ceuta und Melilla gestrandet sind, dürfen jetzt in Marokko einreisen!

Die verheerende Wirtschaftskrise im Nordwesten Marokkos hat viele junge Menschen dazu veranlasst, ihr Leben zu riskieren und nach Ceuta zu schwimmen

IGNACIO CEMBRERO, 30/09/2020

Mehr als sechs Monate nach der plötzlichen Schließung der Landgrenzen zu Spanien haben sich die Behörden in Rabat endlich bereit erklärt, den Großteil ihrer Bürger, die seit März in Ceuta und Melilla gestrandet sind, in ihre Heimat zurückzuführen. Doch während sich einige auf die Rückkehr vorbereiten, drängt die wirtschaftliche Verwüstung im Nordwesten Marokkos viele andere, meist junge Menschen, dazu, schwimmend oder in Schlauchbooten nach Ceuta einzuwandern.

Die Regierungsdelegierte in Melilla, Sabrina Moh, kündigte am Dienstag „die Rückkehr all jener an, die in der Stadt sind und in ihr Land zurückkehren wollen“. Heute, Mittwoch, werden etwa 200 zurückkehren, zu denen mindestens weitere 600 in drei für Anfang Oktober geplanten Abfahrten hinzukommen sollen. Die meisten von ihnen wurden bisher von der autonomen Stadt in verschiedenen Einrichtungen untergebracht.

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