Marokkanischer Beamter der Botschaft in Brüssel wegen sexueller Belästigung angeklagt

Naima Zairaa/DHNET

Die marokkanische Zeitung Assabah hat berichtet, dass ein arabisch Lehrerin einen Beamten der marokkanischen Botschaft in Brüssel wegen sexueller Belästigung angeklagt hat.

Die Frau ist eine der Lehrerinnen, die vom Regime eingestellt wurde, um marokkanischen Kindern in Belgien Arabisch beizubringen.

Die Frau sagte, dass der Beamte der Botschaft, der ihr den Vertrag ausstellte, von Anfang an versucht hat, sie in eine Beziehung zu verwickeln.

Der 34-jährige verheiratete Mann und Vater von Kindern machte ständig sexuelle Bemerkungen ihr gegenüber und berührte sie mehrmals. Die Frau widersetzte sich jedoch den Annäherungen des Beamten, woraufhin er dann versucht hatte, sie zu entlassen, indem er negative Berichte über sie schrieb.

Die marokkanische Lehrerin sagte aus, dass sie das Problem beim Botschafter angesprochen hatte, in der Hoffnung, eine Lösung zu finden, aber als dieser nichts tat, ging sie vor den belgischen Gerichtshof.

Die Lehrerin sagte auch, dass ihr Vertrag besagt, dass sie nur an Schulen unterrichten würde, aber die Botschaft zwang sie auch, in einer Moschee zu unterrichten. „Ich war auch gezwungen, Hijab zu tragen, was ich nicht wollte“, sagte die Frau.

Es ist nicht das erste Mal, dass die marokkanische Botschaft in Brüssel kompromittiert wird, die Botschaft wurde bereits zuvor der Korruption beschuldigt.

Es gibt viele belgische Politiker, die enge Beziehungen zur marokkanischen Botschaft haben. Auch andere Botschaften des Regimes sind nicht ohne Skandale, so wurde der Botschafter in den USA wegen der Beteiligung am Menschenhandel angeklagt, und das Außenministerium erhielt eine Beschwerde zum marokkanischen Botschafter über sexuelle Belästigung.

Auch die marokkanische Botschaft in Italien wurde vorgeworfen, an der Ermordung des Topmodels Imane Fadel beteiligt gewesen zu sein. Die 34-jährige Marokkanerin war eine wichtige Zeugin des Sexskandals, in dem Berlusconi und die damals 17-jährige Marokkanerin Karima El Mahroug (alias Ruby) an den so genannten „bunga bunga“-Parties beteiligt waren….. Die Botschaft hat dies jedoch bestritten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.