Menschenrechtsorganisation: Tafersit-Feuer hat mehr als tausend Hektar wald vernichtet! Dieses „Umweltverbrechen“ muss untersucht werden.

Tage nach einem massiven Brand im Tafersit/Ifarni Wald in der Driuoch Region gaben Menschenrechtsbeauftragte bekannt, dass diesem Brand 1.166 Hektar-Waldfläche zu Opfer fielen und das die Behörden für die hohen Verluste verantwortlich sind.

Die marokkanische Vereinigung für Menschenrechte, Zweigstelle Nador, teilte in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung mit, dass der Waldbrand drei Tage andauerte und Bäume von Eichen, Wacholder, Kiefer, Oliven und Feigen wegbrannten.

Die Gemeinnützigeorganisation fügte hinzu, dass die Behörden erst zehn Stunden nach dem Ausbruch an den Brandort kamen und mit sehr einfachen Mitteln intervenierten, die dem Ausmaß der Katastrophe, die zur Ausweitung des Feuers führte, nicht angemessen waren, so dass die Bürger auf sich selbst gestellt waren.

Der Verband sagt, dass dieses Feuer ein Umweltverbrechen gegen das Rif, seine Bewohner und seine natürlichen Ressourcen darstellt. Er gab die volle Verantwortung den Behörden der Region und der Hohe Kommission für Wasser und Wälder, weil sie angesichts dieser Katastrophe „gescheitert“ sind. Es wurde ebenfalls die Einleitung einer unverzüglichen und unparteiischen Untersuchung gefordert, auch sollen sie die Bewohner und alle Betroffenen für ihre Verluste Entschädigen.

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