Mohamed Jelloul: „Ich will Würde und kein Brot“

Houda Jelloul, die Tochter des politischen Rif Gefangenen des marokkanischen Regimes, Mohamed Jelloul, hat in einem Video bestritten, dass ihr Vater etwas mit dem Manifest der kürzlich begnadigten Gefangenen der Rif Volksbewegung zu tun hatte.

Am vergangenen Wochenende sagte der ehemalige politische Gefangene Habib El Hannoudi, dass Jelloul das Manifest nicht unterzeichnet habe, weil er zwei Punkte hinzufügen wollte. Houda Jelloul dagegen sagt, dass ihr Vater diese Geschichte bestreitet. Ich kann nicht in einen Dialog/(Verhandlungen) im Namen der Rif-Volksbewegung eintreten, weil es nicht meine Bewegung ist und es viele politische Gefangene gibt. Ich habe versucht, ihnen zu erklären, dass wir vereint bleiben und uns mit anderen politischen Gefangenen in Fes und anderen Gefängnissen beraten müssen“, sagte Jelloul in einem Telefongespräch mit seiner Tochter.

Houda Jelloul schloss ihr Video mit den folgenden Worten ihres Vaters: „Wenn ich Brot wollte, würde ich zu Hause bleiben und müsste keine Opfer bringen. Ich strebe nach höheren und edleren Dingen: Würde und soziale Gerechtigkeit. Wenn man auf die Straße geht, muss man sich als vollwertiger Bürger fühlen können. Man sollte respektiert und nicht wie ein Fremder behandelt wird.“

Khalid Jelloul, der Bruder von Mohamed Jelloul, bestätigte die Geschichte seiner Nichte und sagte, dass der Kampf von Mohamed Jelloul viel größer und edler war als das Manifest, das verfasst worden war.

Khalid Jelloul schloss seine Botschaft mit der bekannten Aussage des Rif-Widerstandsführers Abdelkrim El Khattabi: „Es gibt keinen Kompromiss in Bezug auf Freiheit“.

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