Scheinheilige Marokkaner instrumentalisieren den Tod von Kamel Eddine Fekhar

Dr. Kamel Eddine Fekhar. facebook/amazigh ayaou

Nach dem Tod von Kamel Eddine Fekhar forderten bestimmte Stimmen, die zur Amazigh-Bewegung in Marokko gehören eine Revolution in Algerien, um das algerische Militärregime zu untergraben, um ein so genanntes illegitimes Regime loszuwerden, aber dieser Ton fehlt jedoch komplett, wenn es um die innere Situation Marokkos geht.

Nach dem Tod von Kamel Eddine Fekhar, und generell, wenn es in Algerien Volksbewegungen gibt, lassen die Marokkaner gerne „revolutionäre Parolen“ von sich, lassen Muskeln spielen und es beflügelt sie auf einmal Mut, der uns an einen „revolutionären Guévarismus“ erinnert. Wir alle haben eine Reihe von Kommuniqués, Erklärungen und Veröffentlichungen usw. diese Tage lesen dürfen…. die zur Revolution in Algerien auffordern, das algerische Militärregime zu untergraben, ein so genanntes illegitimes Regime abzuschaffen, und zwar von den gleichen Parteien, die in ihrem geliebten Königreich von einem Schweigen, einen Konformismus und einen beunruhigenden marokkanischen Nationalismus/Patriotismus gefesselt sind. Um davon überzeugt zu sein, genügt ein kurzer vergleichender Überblick über ihre Aussagen und Texte zu den beiden Situationen, um diese unverhältnismäßige und flagrante Beobachtung und Behandlung zu belegen.

Dieser Kampfgeist fehlt in ihren Reden zur inneren Situation in Marokko komplett. Als ob es hier keine Anlässe gäbe, als gäbe es kein RIF, Jerada, Imider…. das sie zu einem eigenen Revolution inspirieren könnte, statt die Nachbarn anzustacheln und sich selbst bequem bei all dem Unrecht das in Marokko passiert zurück zuhalten.

Diese heuchlerisch Position und Doppelzüngigkeit lassen an den Intelekt und die Integrität dieser Leute zweifeln. Diese Pseudo-Revolutionäre lassen folgende Themen Wiederaufleben:

Die marokkanische Ausnahme

Die Frage der Westsahara

Manöver und Ermutigungen (direkt oder indirekt) durch Geheimdienste

„Mein Haus ist besser als deins“ („Der Begriff von Grenze und Nationalstaat“)

Der marokkanische Stolz versus algerischer Stolz

Die übliche geostrategische und kulturelle Rivalität

Monarchie versus Republik

Der verstorbene FEKHAR muss für all das herhalten. Natürlich gibt es auch Kommentare von Zuneigung, Aufrichtigkeit, aber auch die Instrumentalisierung der Tragödie zu einer subtil politischen Aussage, die wir hier blossstellen.

Merkwürdigerweise kommen die meisten dieser fragwürdigen Aussagen, aus dem marokkanischen „Amazigh“-Lager. Der Mekhzan ist bekannt dafür, dass er überall eine kontrollierte Opposition implementiert hat, die hier wohl wieder von sich hören lässt.

verwendete Quelle: courrierdurif

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